KÖRPER- und BODENARBEIT
„Das Pferd fühlt sich so, wie es läuft,
und es läuft so, wie es sich fühlt.“
(Imke Spilker)
Bewegungen, die Pferden gut tun, erweitern ihre eigenen Möglichkeiten und stärken sie in ihrem Selbstbewusstsein.
Wir können Pferde mit unseren Angeboten unterstützen & stärken, indem wir ihnen zuhören und sie in ihren Bedürfnissen ernst nehmen. Indem wir ihnen Möglichkeiten anbieten, sich auszuprobieren, in ihrem Wesen auszudrücken und in ihre Größe und Aufrichtung hinein zu wachsen.
Je mehr wir den Pferden zuhören, desto offener und „gesprächiger“ werden sie – und zeigen uns, was wir von ihnen und für sie lernen können.
ZIELE FÜR DIE GEMEINSAME ARBEIT können sein:
→ VERTRAUEN in uns Menschen als UnterstützerInnen (Trauma-Arbeit)
→ Neugierde, Mut, Selbst-Ausdruck
→ größere Beweglichkeit: Erweiterung des Bewegungsspielraum (körperlich & mental)
→ Entspannung & Losgelassenheit (wirklich sinnvolle Körperarbeit & Gymnastizierung) am Boden und beim Reiten
→ Aufrichtung & Versammlung durch inneres Gleichgewicht & Selbst-Bewusstsein
→ …
Für Pferde ist es nicht wichtig, dass wir etwas gut oder „richtig“ machen, sondern dass wir es BEWUSST machen: achtsam und wahrnehmend, spürend und ehrlich. Mit mehr Bewusstsein für uns und unseren Körper können wir feiner und klarer kommunizieren!



REITEN
„Pferde sollten so geritten werden, wie der Surfer eine Welle reitet.
Der Surfer zwingt die Welle nicht, er will sie nicht verändern.
Er lernt einfach, wie er sie reiten kann.“
(Carolyn Resnick)
Basis für gutes Reiten sind die körperlichen und mentalen Möglichkeiten des Reiters:
Körperbewusstsein: Atmung/ Rhytmusgefühl/ Aufrichtung & Entspannung…
> Selbst in`s Gleichgewicht kommen / den eigenen Schwerpunkt finden
> Sich fein einfühlen können in die Bewegungen des Pferdes
> Bewegungsimpulse des Pferdes aufnehmen lernen
> Feine und klare „Gespräche“ führen können
Wenn man die Kommunikation beim Reiten so aufbaut, sind keine antrainierten Hilfen nötig. Es ist dann keine Frage der Reitweise, sondern
es entsteht Verständigung über eine gemeinsame, universale Sprache.
Und ich liebe es, Menschen Reitunterricht zu geben: Ideen zu vermitteln, wie wir unsere Körper in ganz feiner Weise auf das Pferd einschwingen können, uns hingeben, einfühlen, um dann aus diesem Gefühl der Einheit heraus ein Gespräch führen zu können, in dem wir die Pferde unterstützen können, sich neue Bewegungsmöglichkeiten zu erschließen.
So können wir für die Pferde zu einer Erweiterung ihrer eigenen Möglichkeiten werden, eine wirklich hilfreiche & sinnvolle Unterstützung – und zu einer Freude.