„Pferde sollten so geritten werden, wie der Surfer eine Welle reitet.
Der Surfer zwingt die Welle nicht, er will sie nicht verändern.
Er lernt einfach, wie er sie reiten kann.“
(Carolyn Resnick)
Es gibt eine Art zu reiten, die wir Pferden nicht beibringen oder antrainieren müssen; im Gegenteil: die wir von den Pferden lernen können: wenn wir unseren Körper bewusst und klar spüren und bewegen können, werden wir wahrnehmen, wie wir unsere Körperimpulse geben müssen, damit die Pferde uns verstehen.
Meine Erfahrung ist, dass die Prinzipien dieser gemeinsamen Sprache universell sind und jedes Pferd, egal welcher Reitweise oder ob ungeritten, sie versteht. Wir sind zwei Körper, die sich aufeinander einstimmen. Wir können uns gemeinsam aufrichten, von innen heraus, aufgebaut durch sinnvolle Körperarbeit & Gymnastizierung.
Basis für gutes Reiten sind die (körperlichen und mentalen) Möglichkeiten des Reiters:
- Körperbewusstsein: Atmung/ Rhytmusgefühl/ Gleichgewicht/ Schwerpunkt/ Entspannung und sinnvolle Aktivierung der Muskulatur/ …
- die Fähigkeit, sich fein einfühlen zu können in die Bewegungen des Pferdes
> Bewegungsimpulse des Pferdes aufnehmen lernen
> Feine und klare „Gespräche“ führen können
Mit mehr Bewusstsein für uns und unseren Körper können wir feiner und klarer kommunizieren. So können wir für die Pferde zu einer Erweiterung ihrer eigenen Möglichkeiten werden, eine wirklich hilfreiche & sinnvolle Unterstützung.
Ich unterstütze euch gerne auf diesem Weg zu mehr Körper-bewusstsein (inspiriert u.a. durch Centered, Connected-Riding, Feldenkrais und die Tellington-Arbeit und jahrelange eigene Forschung).
ZIELE für`s Pferd:
- Freude an der gemeinsamen Bewegung
- Eigenmotivation
- Entspannung der Muskulatur (Nacken, Rücken, Becken…) als Basis
- darauf aufbauend Aktivierung und Training der Muskulatur, die trägt und aufrichtet
- Aufrichtung von Brustbein und Schulter
- Bewusstsein für die Hinterhand und die Kraft, die sich hier aktivieren lässt
- —> Innere Aufrichtung aus einer selbst-bewussten, freudigen und stolzen inneren Haltung
Ich erinnere mich bis heute an einige AHA-Erlebnisse beim Reiten, in denen ich so viel „verstanden“ habe, dass sie mich durch mein gesamtes Reiter- und Trainer-Leben tragen: einmal war es nur eine Beobachtung, wie ich eine Frau so leicht und frei reiten sah. Die anderen Male sind Körper-Erfahrungen, wo ich spüren konnte: JA! SO MUSS ES SICH ANFÜHLEN, wenn ein Pferd sich wirklich aufrichtet und seine ganze Bewegungsmöglichkeit ausschöpft.
Ich unterstütze euch gerne mit konkreten Übungen und Ideen dabei, in ein solches FÜHLEN VON BEWEGUNG hinein zu finden!