Seit meinem 5. Lebensjahr sind Pferde der rote Faden in meinem Leben. Ich hatte damals das Glück, bereits einen „anderen“ Weg mit Pferden lernen zu dürfen, bei Reitlehrerinnen, die nach der Feldenkrais- und Tellington-Methode unterrichtet haben.

Mit 16 kam mein erstes Pferd zu mir – die mittlerweile 29jährige Isi-Stute Hekla, die weise Alte meiner kleinen Herde. Mit 16 habe ich auch angefangen, Reituntericht zu geben, erst für Kinder & Jugendliche, später für Erwachsene.

Lange Jahre war ich auf der Suche nach dem für mich passenden Weg mit Pferden: über eigenen Unterricht bei verschiedenen TrainerInnen (vom Westernreiten, Anspruchsvollen Freizeitreiten nach Penquitt über klassische Reiterei) und verschiedener mehrmonatiger Praktika.

Irgendwann bin ich an einen Punkt gekommen, wo ich all das in Frage gestellt habe und mir nichts mehr klar war: welches Recht haben wir Menschen überhaupt, von Pferden etwas zu verlangen? Ist das wirkliche Beziehung, wenn wir voraussetzen, dass wir es sind, die über den Körper des Anderen bestimmen können?

Seitdem frage ich mich immer wieder auf`s Neue:

Ist mein ZusammenSein mit den Pferden wirklich hilfreich für sie?

Würde ich mit mir zusammen arbeiten wollen, wäre ich an ihrer Stelle?

Es sind die Pferde (meine Eigenen und jene, die zu mir kommen), die mir zeigen, wie es gehen kann, auf friedvolle Weise echte Beziehung entstehen zu lassen, die frei ist von Druck, und sei er auch noch so subtil – denn Druck erzeugt das Gegenteil von Vertrauen & Wohlgefühl (in den Pferden und in uns selbst). Pferde sind für mich Meister in Güte & Freund-lichkeit.


Seit vielen Jahren habe ich das große Glück, meine mittlerweile 3 Pferde in Eigenregie halten zu können,
sodass ich Haltung und Fütterung genau an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen kann
(artgerechte Zufütterung von Kräutern/ selektive Entwurmung etc.).
Gerne teile ich meine Erfahrungen und mein Wissen auch darüber.

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