" Allem, was lebt, bin ich verwandt."

„Mein Pferd unter mir ist friedvoll,
friedvoll der Klang seines Wieherns.
Ich bin immerwährend und friedvoll,
so gleiche ich meinem Pferd.“

(Lied der Navajo)


Der Weg ist das Ziel!
Jeder Moment ist eine Möglichkeit, sich zu verbinden.


Mein Ansatz ist reitweisenübergreifend, weil er auf einer universalen Sprache basiert, die wir und die Pferde nicht lernen, sondern nur wieder finden müssen.

Ich möchte euch dabei bestärken, eurem Gefühl zu vertrauen und euch nicht verunsichern zu lassen, wenn um euch herum viele Menschen andere Wege gehen – oder es bei Anderen leichter und einfacher aussieht. Besonders ermutigen möchte ich Menschen, die in ihrem feinen Spüren immer wieder an sich selbst und ihren Fähigkeiten zweifeln. In den vielen Jahren des Lernens & Forschens habe ich gelernt: Wir sind verwandt mit den Pferden und sie schätzen unsere Begleitung!!!

Schlüssel:

  • Präsenz & Körper-Bewusstsein: dich selbst und das Pferd fein wahr-nehmen; die feine, „leise“ Sprache der Pferde als deine eigene Natur erkennen. Deine Möglichkeiten, dich fein und in „Pferde-Weise“ mit zu teilen, schulen. Über die Beweglichkeit deines Körpers das Pferd in seiner Beweglichkeit unterstützen und fördern lernen: dann wird wirklich sinnvolle Gymnastizierung möglich (im Sinne des Pferdes: seiner Gesundheit und seinem stolzen Selbstausdruck).
  • Intuition & Körperwissen: Anbindung an dein „Bauchgefühl“: lerne, deiner Wahrnehmung zu vertrauen und deinen Inneren Bewegungen zuzuhören: dadurch wirst du spürbar und klar für das Pferd und es kann dich ernst nehmen und dir vertrauen. Übe, deine Intuitiven Impulse wahr-zu-nehmen und sie umzusetzen.
  • Praktische Orientierung am Nervensystem: Wenn wir Pferden ohne Methode begegnen, sondern in einen Authentischen Dialog eintreten, tun wir das auf unserer gemeinsamen Säugetier-Ebene. Bewusstsein für die eigene Selbst-Regulation ist Voraussetzung, dem Pferd Sicherheit vermitteln zu können: Basis von Vertrauen.
  • Natürliche Aufrichtung: Körper-Bewusstsein ist die Basis für den Aufbau einer gesunden Aufrichtung: sowohl am Boden als auch beim Reiten ist es wertvoll, wenn wir in uns Selbst entstehen lassen können, was wir dem Pferd übermitteln wollen bzw. worin wir das Pferd unterstützen wollen.
  • Trauma-Bewusstsein: oft treffen Pferde & Menschen aufeinander, die ähnliche Trauma-Strukuren mitbringen. Herkömmliches Pferdetraining baut in vielen Fällen sogar auf diesen Strukuren auf, indem sie vom Pferd gefordert werden (z.B. Aushalten von unangenehmen Situationen trotz Angst/ Absolvieren von nicht-eigen-motivierten Lektionen als reine Gehorsams-Übung). Wie viele Menschen und Pferde sind in ihrem Leben im „functional freeze“, im Funktionieren! Die Pferde laden uns ein, Neue Wege zu gehen: kein kämpfen, kein sich-Durchsetzen-Müssen, kein richtig-machen-müssen. Sondern: hinspüren, fragend und vertrauensvoll aufeinander Rücksicht nehmen und miteinander lernen: ohne schon wissen zu müssen, wohin der Weg geht. Dabei entstehen neue Wege!
  • fundiertes Fachwissen um die Funktionsweise des Nervensystems von Mensch & Pferd (Polyvagaltheorie/ Trust Technique u.A.) und um die Natürliche Sprache der Pferde (orientiert an Sharon Wilsies horse-speak, Marc Lubetzki u.A.).

Mein Ziel ist ein selbstbewusstes Pferd, das sich und seine Bedürfnisse zum Ausdruck bringt, sowie ein Mensch, der sich mit seinem Pferd sicher & verbunden fühlt!


Was macht dir und deinem Pferd Freude und was tut euch Beiden gut?


Freiwilligkeit schafft Lernfreude
Bodenarbeits-Demo (2013): die Stute lauscht ganz tief in sich hinein


Trauma-Arbeit bedeutet: sich Vertrauen erarbeiten

Wie kannst du dein Pferd am besten unterstützen und ihm hilfreich sein, damit es voll in seine Kraft gehen kann?



„Das Pferd fühlt sich so, wie es läuft,
und es läuft so, wie es sich fühlt.“ (Imke Spilker)


BODENARBEIT ist KÖRPERARBEIT

Bewegungen, die Pferde freiwillig und eigen-motiviert machen und die ihnen gut tun, erweitern ihre eigenen Möglichkeiten und stärken sie in ihrem Selbstbewusstsein.

Bodenarbeit hilft Pferd und Mensch,

  • Vertrauen aufzubauen zu einander
  • sich zu entspannen, muskuläre Spannungen abzubauen
  • an den richtigen Stellen die Muskeln aufzubauen, die für eine gesunde Aufrichtung wichtig sind
  • zu größerer Beweglichkeit und Erweiterung des Bewegungsspielraum

Die Arbeit mit Pferden ist oft Trauma-Arbeit: die meisten Pferde haben in ihrer Sozialisation die Erfahrung gemach, dass Menschen „zu viel“ sind. Zu viel fordern und ihnen keine Zeit geben, nach zu denken, zu schnell sind, zu „große“ Hilfen geben. Pferde sind extrem fein, verstehen die „kleinen“ und sanften Hilfen besser als die groben, und sie sind sehr langsam und brauchen viel Zeit zum Nachspüren, Verarbeiten und Integrieren von Erfahrungen. Wir Menschen übrigens eigentlich auch! Auch für uns Menschen ist dieser Ansatz entlastend: es gibt kein Richtig & Falsch und das gemeinsame Tun entsteht aus der Beziehung und den jeweiligen Bedürfnissen und Möglichkeiten.


Inspiriert bin ich insbesondere durch die friedvollen Ansätze von SHARON WILSIE, der Trust Technique, von Frederic Pignon und Imke Spilker, sowie den Beobachtungen Marc Lubetzkis. In meine Arbeit fließen Elemente der Tellington-Arbeit und des Centered – & Connected Riding sowie des Feldenkrais-Reitens ein.

Eine kleine Liste an LITERATUR-TIPPS findet ihr hier.

MEHR Infos zum Thema Reiten im Sinne der Pferde findet ihr im Menü oder HIER: —> Reitunterricht

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