LENAJU – Körperarbeit
… ist eine Synthese verschiedener Zugänge zu unserem Körpergedächtnis, unserem Körperwissen und unserer tiefen Inneren Weisheit.

Der Weg, den ich euch anbieten kann, ist beeinflusst von meiner Ausbildung zur Gestalttherapeutin, von dem, was ich von den Pferden über Körper- und Kontaktprozesse lerne, von meinem Spirituellen und Schamanischen Weg und meinen tiefen Erfahrungen in der Natur, sowie von verschiedenen Ansätzen und Personen, die mich sehr inspirieren und begleiten, besonders: das Somatic Experience ( Peter Levine/ Ines Kaiser), Ilan Stephani (Trauma- und Nervensystem-Arbeit), die Polyvagal-Theorie, Wilhelm Reich (Wegbereiter vieler Körpertherapien mit seinen Forschungen zum Körperpanzer und zur Lebensenergie) und die SKAN Körpertherapie (Loil Neidhöfer), Stephen Levine (ein einfach-radikaler Weg der Selbst-Liebe: „das Herz in der Hölle öffnen“), das Intuitive Atmen (Karl Scherer), Milton Tragers Bewegungspilosophie (TRAGER Psychophysische Integration).
Was meine ich mit „KÖRPERARBEIT“?
- verlangsamen!
- dich Selbst zum Mittelpunkt machen
- differenzieren
- deiner Wahrnehmung vertrauen lernen
- neue Möglichkeiten kennen lernen
- üben und ausweiten
ARBEIT mit dem NERVENSYSTEM:
Wir erforschen, welche Muster sich dein Nervensystem (durch deine Bindungs-/ Trauma-Geschichte) angewöhnt hat und erforschen, wie du in natürlicher, klarer und gesunder Weise auf deine Lebenswirklichkeit reagieren kannst – wie dein Nervensystem durch eine adäquate Reaktion wieder in seinen Grundzustand der Ruhe zurück finden kann (ein Fehlen einer solch adäquaten Reaktion, sprich ein nicht-Hören-auf-die-Botschaften des Nervensystems führt auch dazu, dass so viele von uns ständig gestresst, angespannt – und gleichzeitig energielos und erschöpft sind. Da hilft auch kein Yoga und keine Mindset-Manipulation).
ATEM- und KÖRPERARBEIT:
Unser Körper ist unser Zuhause in dieser Welt. Der ATEM ist unsere Verbindung zur Welt und unsere Verbindung zu unseren Gefühlen. Die Meisten von uns haben gelernt, sehr flach zu atmen und generell weniger zu spüren und zu fühlen und mehr zu denken. Uns mit unserem Atem zu verbinden und bewusst mit ihm zu „arbeiten“ hilft uns:
- unsere Sinne zu öffnen
- tiefer zu fühlen
- weiter zu werden und freier
- zu vertrauen und uns zu verbinden
- Lebendigkeit, Kraft und Beweglichkeit in uns wieder in`s fließen zu bringen
- Hingabe zu praktizieren
Wir gehen nicht verloren, wenn wir uns den Schmerz anschauen! Da kann in uns Enge sein UND Weite, Vertrauen UND Zweifel, Schmerz UND Liebe…Diese Erfahrung gibt große Sicherheit!
GESTALTTHERAPIE:
ist Körperarbeit und Gespräch, Kognitives Verstehen von Zusammenhängen und ein Eintauchen in ein tiefes Erleben der Empfindungen, die durch unsere Kognition und unsere emotionalen Prozesse in uns ausgelöst werden. Die —-> Gestalttherapie fragt nach dem WIE (fühlt es sich an?) , nicht nach dem WARUM. Ihr könnt es direkt einmal ein paar Tage ausprobieren: jedes Warum mit einem Wie zu ersetzen: das Leben verändert sich: wir fangen direkt an, mehr zu spüren und weniger zu denken!
NATUR-VERBINDUNG:
Die Anbindung an die Natur, an ihre lebendigen Rhythmen, ihre Bewegungen von Expansion und Rückzug, schöpferische Kraft und Stille/ Ruhe: die Natur trägt und nährt uns. Ganz praktisch unterstützt sie unsere „Erd“ung. Auch hier können wir ein Zuhause finden, uns wieder anbinden an unsere Urnatur und unsere Urspiritualität. Ich habe meine Praxis komplett in die Natur verlegt, in einen kleinen Bauwagen unter Eichen. Die Natur wirkt in ihrer Lebendigkeit und Weisheit auf unsere Seele, Körper und Geist. Wir atmen anders in der Natur, sie beruhigt und (be)kräftigt uns. Sie erleichtert es uns, unsere Wahrnehmung zu öffnen und in Kontakt zu kommen mit der Tiefe unseres Spürens und Fühlens und unserer Kraft.
PFERDE – WEISHEIT: Die Pferde begleiten uns ebenso mit ihre Urkraft und tiefen Weisheit. Dazu gibt es so viel zu sagen: ein bisschen was erfahrt ihr dazu —> hier.
Wir gehen aus von dem, was IST. Von dem, was unser Körper uns zeigt, wenn wir ihm zuhören. Von der puren Wirklichkeit. Wir können in dem Sinne keine schnellen Abkürzungen gehen. Unsere Zellen geben ihr gespeichertes Wissen in dem Tempo frei, das ihnen gemäß ist. Der zweite Schritt ist, entsprechend den Impulsen des Körpers Veränderungen zuzulassen (wir brauchen sie nicht „machen“, denn unser Organismus kennt den Weg und kann das alleine, wenn wir ihm/ uns den Raum dazu geben). Unsere Inneren Strukturen organisieren sich ebenso in langsamem, passendem Tempo neu. Das dürfen wir uns eingestehen und brauchen uns nicht drängen (lassen). Wirklich tiefe Veränderung ist unspektakulär im positiven Sinne, leise.
Stück für Stück dürfen wir lernen, dass wir vertrauen können. Und dass wir in uns Selbst sicher sind. Dass wir unseren Inneren Raum ausfüllen. Uns kennen. Über Körperarbeit können wir auch erfahren, dass in uns eine Weisheit ist, die uns führt und das bedeutet auch, dass wir geführt sind vom Leben. So dürfen wir langsam lernen, dass wir Kontrolle durch Vertrauen ersetzen können. Uns selbst, den Anderen und dem Leben gegenüber. Wir können Zwiebelschale um Zwiebelschale unseren Kern freilegen, der immer da ist und nicht verloren gehen konnte.
Mehr zu meinen Gruppen und Speziellen Angeboten (Aufstellungen/ Schwellengänge …) findet ihr unter „Angebote & Termine“.
… und warum eigentlich LENAJU?
In der Sprache der Seneca ist Orenda die geistige Essenz, das schöpferische Prinzip, welches sich in allen Lebenformen äußert und was bezeichnet wird als: „die ewige Flamme der Liebe„. Das L steht für die Liebe und für den Wunsch, dass wir Alle uns trauen, unser Herz weit werden zu lassen, ohne Angst zu haben, verletzt zu werden. Und für die Vision, dass wir mit einem weiten Herzen für eine Welt wirken können, in der wir einander nicht mehr bekämpfen – im Bewusstsein dessen, dass wir Alle EINS sind.
Die letzte Silbe erinnert an Atréju aus der unendlichen Geschichte: Seine Eltern starben bei der Geburt, fortan war er der „Sohn von Allen“. Trotz seiner schweren Geschichte fühlt er sich getragen vom Leben, ist aufrecht, liebe-voll, mutig. Diese Qualitäten stecken in Allen von uns; manchmal sehr verschüttet, und ich möchte uns ermutigen, uns auf die Suche zu begeben: in uns, nach der Liebe in und für uns Selbst.