" Allem, was lebt, bin ich verwandt."

„Don`t push the river. It flows by itself“

(Perls)

In uns pulst der Fluss des Lebens. Im vollen Vertrauen darauf dürfen wir „heimkommen“: Heimkommen zu uns Selbst. Spüren. Fühlen. Uns Selbst lauschen und erfahren, dass Alles, was wir brauchen, bereits da ist. Wir müssen es nicht suchen gehen. Aber manchmal braucht es Mut, es zuzulassen.


… keine Angst mehr zu haben…

Gestalttherapie ist Körperarbeit und Gespräch. Wir fragen unseren Organismus, unseren Körper und unsere Seele nach ihrem Wissen und hören ihnen zu. Wir nehmen (für) wahr – und geben dem Inneren den Raum, Ausdruck zu finden.

Indem wir es zulassen, unsere Gefühle zu fühlen, indem wir unserer Angst, Trauer, Wut oder Scham erlauben, sich zu zeigen und unsere ganze Lebendigkeit zum Ausdruck zu bringen, wird die Energie, die vorher im Verdrängen und Festhalten gebunden war frei und steht uns dann wieder zur Verfügung.

FREIHEIT von Angst: Angst, nicht geliebt zu werden, Angst, nicht gut genug zu sein, Angst, verlassen zu werden… Angst vor der Heftigkeit der eigenen Gefühle, vor innerer Leere, vor dem Schmerz… Der erste Schritt in die Freiheit ist, diese Gefühle zu zu lassen und wirklich zu fühlen, statt über sie nach zu denken.

Wenn wir unsere Gefühle, Bedürfnisse & Grenzen ernst nehmen und für sie einstehen, kommt unser Organismus zur Ruhe und wir in unsere Kraft.

Das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung ist die einzig bestehende Sicherheit, ist der Boden unter unseren Füßen. Unsere Intuition ist immer da – wir können üben, uns an ihr zu orientieren statt an unseren konditionierten Mustern oder Ängsten!


Unsere Inneren Themen sind immer Teil unseres kollektiven kulturellen Unterbewussten oder wurden als spezifische Familienthemen an uns weiter gegeben – wenn wir uns unsere eigene Heilung „gestatten“ und uns die Selbst-Fürsorge „erlauben“ tun wir einen Dienst für die Gemeinschaft!


GESTALTTHERAPIE FÜR KINDER

Den vielleicht wertvollsten Dienst, den wir Erwachsenen Kindern erweisen können, ist, ihnen das Vertrauen in ihre eigene Wahrnehmung nicht zu nehmen – oder es ihnen zurück zu geben. Wahrnehmung kennt weder Richtig noch Falsch. Wir Alle brauchen ein Feld der Bedingungslosigkeit, um uns zu trauen, alle Gefühle zu fühlen und zuzulassen und unsere wahren Bedürfnisse zu spüren. Auch, wenn sie heftig sind und wir sie nicht gleich verstehen.

Besonders, wenn die äußeren Umstände schwierig sind, brauchen Kinder Unterstützung dabei, eine Sicherheit in sich Selbst entwickeln, einen stabilen Orientierungspunkt, der nicht verloren gehen kann.

Insbesondere sehr wahrnehmungsstarken, reizoffenen Kindern fällt es oft schwer, ihre Bedürfnisse zu spüren – sich selbst wahr zu nehmen innerhalb dieses weiten Feldes an Wahrnehmungen, das sie umgibt. Sie brauchen Hilfe, sich ihrer ganz eigenen Wahrnehmung zuzuwenden – und Ausdruck zu finden für das, was im Innen passiert.

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